3 Jahre Ärger von Mecklenburger Bürokraten
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 Das Weblog zum Fortgang der Schikanen von Doberaner Ämtern.

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Ostsee-Zeitung: Riesenwut über Sperrung

Auszug aus der Ostsee-Zeitung vom Wochenende:

Der Landrat z?unt ein Kreisgrundst?ck in Doberan ein, bezeichnet es als Privat !!!, und produziert die von seinem Dezernatsleiter Kraatz gewohnte Vorschriftenausrede vom Haftungsrisiko.

Vielleicht d?rfen wir den alten Seilschaften beim Kreis an dieser Stelle einige Hinweise in Sachen Demokratie geben:

Ein Kreisgrundst?ck ist gerade NICHT privat, sondern geh?rt den 118.000 Kreisbewohnern und W?hlern.

Wir d?rfen bezweifeln, dass der Landrat gew?hlt wurde, um deren Grundst?cke abzuz?unen, damit sie nur noch durch ihn und seine B?rokraten genutzt werden k?nnen.

Der Landrat k?nnte:

1. eine passende Versicherung abschliessen gegen ?herunterfallende ?ste?, wenn das nicht sowieso wieder nur die ?bliche Kraatz?sche Ausrede ist,

2. ein Schild hinstellen: Betreten auf eine Gefahr, welches nebenbei auch billiger ist, als ein Zaun, oder

3. das Grundst?ck verkaufen, um damit die Schulden und Defizite zu decken, die er mit seinen anderen Fehlentscheidungen anrichtet.

Ihm obliegt diejenige Entscheidung aus diesen M?glichkeiten, die am ehesten seinen W?hlern dient, NICHT die, die am ehesten seinen B?rokraten n?tzt.

Wenn der Landrat das Grundst?ck abgez?unt hat, um im Interesse seiner B?rger einen h?heren Kaufpreis von den benachbarten Stadtb?rgern zu erreichen, so wahrt er zwar die Interessen seiner W?hler, aber er erweist sich als genau die Sorte gleichg?ltiger Brecheisen-Stratege, die er gegen seine eigenen Landkreisb?rger, unserer Erfahrung nach, auch ist. So etwas kommt langfristig zur?ck wie ein Boomerang.


Um diesen Artikel ging es:

Riesenwut ?ber Sperrung

Seit gestern ist der kleine Park auf dem Kammerhof gesperrt. Der Weg wird durch einen Zaun blockiert. Bei den Bewohnern l?st das eine Welle der Emp?rung aus.

Bad Doberan Herta Lochmann hat Geburtstag. 85 Jahre alt wird sie. Eines jedoch vermiest ihr das Fest: die Nachricht, dass sie und ihr Mann Franz ab sofort weder den kleinen Park auf dem Doberaner Kammerhof noch den Weg hindurch nutzen d?rfen.
Dort, wo sie und t?glich viele andere Menschen vom Kammerhof zur Dammchaussee und zur?ck gingen, steht seit gestern ein Schild: ?Privatgrundst?ck. Betreten verboten.?

Ein Zaun versperrt den Weg. Errichten lassen hat beides Landrat Thomas Leuchert. Der sieht sich im Recht. Das Grundst?ck geh?re dem Kreis und sei nicht ?ffentlich. Das Verbots-Schild und den Zaun habe er aufstellen lassen, um seiner Sicherungspflicht nachzukommen. ?Wenn jemandem etwas passiert auf dem Grundst?ck, sind wir als Kreis diejenigen, die Schadensersatz zu leisten haben. Da muss nur mal ein Ast runterfallen.?

Bei den vor allem ?lteren Bewohnern des Kammerhofs l?ste die unangek?ndigte Sperrung eine Welle der Emp?rung aus. ?Jetzt soll die einzige gr?ne Oase hier auch noch weg?, meinte der 71 Jahre alte Winrich Reinke. Eine ?Beh?rdenarroganz ohne gleichen?, nannte Dieter Rotscheidt die Aktion.

?Richtig w?tend? ist Sylva Sachs. Die 42-J?hrige arbeitet im Johanneshaus und im betreuten Wohnen auf dem Kammerhof, k?mmert sich um dutzende Senioren. ?Sie lieben den Park, viele sind schlecht zu Fu? und konnten den Weg am Gericht vorbei in die Innenstadt gut nutzen.?

?Wir sind alle entsetzt. Das ist eine Frechheit?, sagte Ilse Sasse. Sie geh?rte einer B?rgerinitiative an, die bereits 1998 um den kleinen Park k?mpfte. Damals schon habe der Kreis das Grundst?ck verkaufen wollen. Ilse Sasse und ihre Mitstreiterin Marianne Thielert hatten 300 Unterschriften f?r den Erhalt des Parks gesammelt.

Jetzt steht der Verkauf des 5243 Quadratmeter-Grundst?cks wohl endg?ltig bevor. Der Kreis hat die Fl?che angeboten. Die Ausschreibung l?uft noch bis 25. August. Falls das Grundst?ck verkauft wird, ist es wahrscheinlich, dass darauf gebaut wird. Eine Baugenehmigung f?r vier Einfamilienh?user liegt vor.

Am kommenden Montag werden sich Doberans Stadtvertreter mit dem Fall besch?ftigen. Dass sie den Verkauf verhindern k?nnen, ist so gut wie ausgeschlossen. ?Wir k?nnten das Grundst?ck als Stadt h?chstens selbst erwerben?, meinte die mit der Sache vertraute DieLinkspartei.PDS-Fraktionschefin Anke Bitter. Bei der Finanzlage der Stadt scheint dies aber illusorisch.

THOMAS PULT

14.8.05 17:21
 



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