3 Jahre Ärger von Mecklenburger Bürokraten
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 Das Weblog zum Fortgang der Schikanen von Doberaner Ämtern.

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Zur Landtagswahl

Mecklenburg ist ein schönes Urlaubsland.

Für ständig hier lebende Leistungsträger ist es aber eins der schlimmsten Pflaster Deutschlands, wie ein Vergleich mit anderen Bundesländern zeigt.

Jährlich wandern tausende junger Leute ab, um in anderen Ländern zu arbeiten und Steuern zu zahlen. Mecklenburg ist das am dünnsten besiedelte Land, verliert weiter Einwohner und hat schon weniger als Hamburg. DEN "Erfolg" fortsetzen ???

Dies ist auch eine gefährliche Entwicklung. Jeder der 30000 Ausländer hier hat ein 25 mal so hohes Risiko tätlich angegriffen zu werden, wie in anderen Bundesländern. Rechnen Sie die heraus, denen man das nicht an der Hautfarbe ansieht, so ist das Risiko noch viel höher.

Gewaltstraftaten gegen Kinder unter 6 Jahren sind über 3 mal so hoch wie in anderen Ländern. Aber "Kinder haben eine bessere Zukunft" steht unter den MiniPrä Plakaten. Wenn sie über 6 sind und überlebt haben? Wenn sie über 16 sind und in Westbundesländer zum Arbeiten gehen? Wie meint der das?

Die derzeit regierenden Führungskräfte sind schon sehr lange dran und haben mehr als genug Zeit gehabt, um die Behörden und Regulationen zum Besseren zu kehren.

Dennoch gerät Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich immer mehr ins Hintertreffen. Nur die Gäste, die hinterher wieder nach Hause fahren können, geben dem Land noch Auftrieb.



Die Wirtschaftskraft ausserhalb des Tourismus lässt im Vergleich weiter nach. Das Pro Kopf Einkommen ist das geringste Deutschlands. Die Sozial- und Verwaltungskosten stehen in keinem Verhältnis zu den Steuereinnahmen von produktiven Bürgern.

Unter den Plakaten steht, man hat ein paar hundert Arbeitsplätze für die 1.7 Millionen Leute neu gewonnen. Wieviele alte gingen durch Bürokratie geprügelte Firmenpleiten verloren? Nahe 100000 bei mehreren 1000 Pleiten. Man sagt es lieber nicht.

Die Arbeitslosigkeit ist die höchste Deutschlands. Die Arbeitslosen nehmen etwa in dem Mass ab, wie sie ausser Landes gehen, um woanders zu arbeiten. Und das, obwohl es soviel mehr aufzubauen gibt hier. Ja klar werden die Arbeitslosen weniger, wenn sie das Land verlassen. Tolle Leistung.

Man redet von sozialer Gerechtigkeit. Aber das beste Sozialprogramm ist ein Job. Die Wirtschaftspolitik ist an den Ergebnissen gemessen die schlechteste aller Bundesländer. Aber: "Gute Wirtschaftspolitik", steht unter den Plakaten des MiniPrä.

Eine Privatfirma, die so wirbt, wäre von seinen Behörden schon lange wegen Irreführung angezeigt worden.

Der Slogan unter dem Konterfei des MiesePräsidenten (jedenfalls anlässlich seiner Leistung als Bush Gruss-August) sagt: "Den Erfolg fortsetzen".

Wenn ich die CDU wäre, hätte ich sofort Plakate drucken lassen mit Herrn Seidel, wie er sich an die Stirn tippt, und dem Slogan: DEN "Erfolg" fortsetzen ???



Dass es so nicht geht, ist nun hinlänglich bewiesen. Die in Schwerin haben ausreichend Gelegenheit gehabt. Im Bundesvergleich leisten die Behörden und die politischen Führungskräfte ihren Bürgern wesentlich schlechtere Dienste als in anderen Bundesländern, jedenfalls gemessen an der Wirtschaftskraft und der Abwanderungsbewegung.

Wer meint, die andern seien auch nicht besser, der hat vielleicht einen Punkt. Bei deren Slogans weiss man überhaupt nicht, worauf die sich beziehen sollen. Und keiner von Format oder Bekanntheitsgrad traut sich überhaupt anzutreten. Wer sagt uns da, dass die Entscheidungsträger von denen besser sind, als die Marketingleute.

Aber selbst wenn nicht: Man sollte es nun wohl dennoch einmal mit denen probieren. In so einer Lage kann man es kaum schlimmer machen.

Wann immer man mit neuem Besen auskehrt, geht Filz verloren und neue Initiativen werden umgesetzt. Der Fisch stinkt stets vom Kopf. Neue Parteien wechseln Führungskräfte aus in den Ministerien und Behörden.

Man hat als deutscher Wähler vergleichsweise geringe Einflussmöglichkeiten, weil die Wahlerfolge wegen der Listenplätze von den Parteibossen abhängen, denen die Gewählten dann zu Gefallen sein müssen. Aber die Möglichkeiten, die man hat, sollte man am 17. September bei der Wahl nutzen, um nach langen Jahren einen Wandel herbeizuführen.



Man kann damit zumindest ein Zeichen setzen, dass man Schwerin an seiner Leistung messen will und dass man nicht so armselige Ansprüche an den Ausdruck Erfolg stellt, wie der MiniPrä.

17 Jahre nach der Wende hat die Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsschwäche ihre Ursache nicht mehr in denen, die früher dort führten, sondern in denen, die heute dort führen.

17 Jahre nach dem Krieg (1962) sahen Arbeitsmarkt und Wachstum in Westdeutschland völlig anders aus. Und das ganz ohne masslose Defizit Staatsausgaben für einen Aufbau Ost. Der Aufbau West war überwiegend privat getrieben und wenig behindert vom Staat.

Es sieht so aus, als funktioniert das besser. Waren die Bürger damals tüchtiger als die heute? Niemals. Die DDR war noch das produktivste Land unter der kommunistischen Geissel.

Waren die Politiker und Beamten damals zurückhaltender als heute? Und wie. Die Bürger leisten immer noch Unglaubliches unter der verbliebenen bürokratischen Geissel.

Versuchen wir, die Bremser loszuwerden.
18.8.06 15:08
 



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