3 Jahre Ärger von Mecklenburger Bürokraten
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 Das Weblog zum Fortgang der Schikanen von Doberaner Ämtern.

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Zensur Androhung und mehr ...

Dies Blog hat mittlerweile einige Aufmerksamkeit erregt, auch bei den Kreisverantwortlichen, ohne die es gar nicht best?nde. Sogar das Altpapier wird nach mehreren Monaten Unterbrechung und keinerlei Reaktion auf unsere Beschwerden auf dem Hof wieder abgeholt.


Die Reaktionen gehen weit auseinander. Sie umfassen sogar eine ganz unverhohlene schriftliche Drohung, eine meiner anderen Internetseiten zu zensieren, wenn ich nicht dieses Weblog einer Selbstzensur zugunsten des Kreises unterziehe.

Interessant: Die undemokratische Zensurdrohung wird initiiert ziemlich hoch aus der CDU. Der gegenw?rtige Landrat, mit dessen Leistung wir nicht zufrieden sind, ist SPD. Da braucht man sich ?ber Politikverdossenheit sicher nicht zu wundern.

Dass wir uns hier nicht in vorausdenkendem Gehorsam freiwillig einer Zensur unterwerfen, muss wohl nicht extra betont werden.


Dank der Aufmerksamkeit habe ich aber auch eine ganze Reihe Gespr?che mit Leuten gef?hrt, denen zuzuh?ren sich eher gelohnt hat, einige brachten Anteilnahme, einige Einsichten.

F?r mich waren mehrere Gespr?che mit verschiedenen Leuten besonders interessant, die besseren Zugang zum Doberaner Verwaltungsolymp haben, als wir missachtete Untertanen und Steuerzahler. Sie werden auf eigenen Wunsch nicht genannt. Es wurden zwei Hauptvorw?rfe ge?ussert:


Erster Vorwurf:

Einige Fragen betreffend des Landrates, die wir suggestiv offen liessen, h?tten mit einem einfachen Telefonanruf gekl?rt werden k?nnen.

Das ist es ja gerade: Das h?tten sie nicht. Nicht f?r uns jedenfalls. Wir bekommen keinerlei Reaktion von dort. Nur repressive Massnahmen, die von dort ausgehen. Der Landrat, unser gew?hlter Vertreter, hat sich noch nie zur?ckgemeldet. Dr. Kraatz hat vergessen, wie man E-Mail sendet, dies nachdem das Jahr 2000 seit 5 Jahren vorbei ist. Alle anderen sind in ihren Kanzleistuben mit formalistischen und nicht hilfreichen Papierbescheiden besch?ftigt. Und die Antwort der landr?tlichen PR Agentur ist nun wirklich nicht interessant.


Zweiter Vorwurf:

Dr. Kraatz werde ungerecht behandelt. Er urteile mit einer Menge pers?nlicher Integrit?t. B?rgerrechte und demokratische Werte seien ihm gerade NICHT egal.

Gern gebe ich zu, dass ich ihn weniger kenne als die Gespr?chspartner. Meine Ansicht ist, dass er seine Vorgesetztenrolle im Kreisamt nicht zum Schutz und im Interesse der B?rger wahrgenommen hat in unserem Fall. F?r mich waren daf?r drei pers?nliche Eindr?cke ausschlaggebend:

1. Als ich mich ?ber Godemann und ihre Abteilung beschwerte, stellte ich ihm frei, die Sache als Dienstaufsichtsbeschwerde aufzufassen, falls ihm nur dies Massnahmen erm?gliche. Bei ihm gingen sofort alle Alarmlichter an. Er war kein bisschen bem?ht, unsere Probleme zu l?sen, sondern einzig und allein damit besch?ftigt, einen Ablehnungsbescheid zu Gunsten seiner Sch?tzlinge zu produzieren. Ich musste ihn dahingehend beruhigen, dass es darum nicht ginge, sondern um die L?sung der Probleme.

2. Selbst nach einem pers?nlichen Gespr?ch unterst?tzte er aktiv eine Godemannsche Repressalie gegen den Hof, n?mlich ein Bussgeldverfahren zur Erpressung doppelter M?llgeb?hren. Die Idee wurde von beiden erst dann stillschweigend aufgegeben, als ich einen Rechtsanwalt anheuerte. Die von diesem angeforderten Akten wurden nie ?bersandt, das Bussgeldverfahren kommentarlos schubladisiert. Man hatte es 'probiert', wollte aber nicht riskieren, die ganze Abfallsatzung kaputt geklagt zu bekommen, wie anderw?rts geschehen.

3. Kraatz ?usserte mir gegen?ber eine Reihe undemokratischer Auffassungen ?ber Sinn und Zweck der von angestellten Beamten wie ihm erzeugten Vorschriften. Meinem Eindruck nach sah er diese als Mittel der Regulierung von B?rgern durch Beamte an und nicht als Mittel der B?rger, die Macht ihrer angestellten B?rokraten einzugrenzen.

B?rger sollen nach Gesetzen leben, ?ber die ihre gew?hlten Vertreter abgestimmt haben. Beamte sollen Dienste leisten und wenn ?berhaupt, nur wohl eingeschr?nkte Macht zu deren Schutz aus?ben und diese Macht schon gar nicht f?r den Beamtenkomfort oder den Komfort protegierter Abfalldienstleister missbrauchen. Laut Kraatz k?me man als B?rger am besten mit Beamten und deren Vorschriften (gegen die B?rger) zurecht, indem man nicht auff?llt.

Die demokratische Idee, dass der B?rger der Souver?n des demokratischen Staates ist, und nicht sein Untertan, die hatte er meinem Eindruck nach nicht verinnerlicht. Vorschriften waren f?r ihn wichtiger als Probleml?sungen und waren schon gar nicht Mittel f?r Probleml?sungen.

Dies ist mein pers?nlicher Eindruck, den ich mit etlichen Leidensgenossen teile und nur darum geht es in einem Blog. Jeder ist berechtigt zu seiner eigenen abweichenden Auffassung.


Das Weblog f?hrt zu Aufmerksamkeit. Wir suchen eine L?sung f?r unsere Probleme mit jedem, der darauf aufmerksam wird. Mit dem Kreis ebenso wie mit allen Kr?ften, die dem Kreis Schranken auferlegen k?nnen, oder auf seine Zusammensetzung Einfluss haben.

Ich habe so nicht begonnen. Friedlich und unvoreingenommen bin ich anfangs hier angetreten und ich habe kein Interesse mich herumzustreiten. Ganz im Gegenteil. Aber ich will den Hof voranbringen, auch wenn ich mich mit Verwaltungswiderst?ndlern herumstreiten muss.
11.2.06 20:13
 



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